Zum Hauptinhalt springen

Spektakulärer Unfall in ZürichBus knallt am Limmatplatz in Tram-Haltestelle

Beim Limmatplatz kam es am frühen Morgen zu einem ungewöhnlichen Unfall. Weil dabei die Akkus des Busses beschädigt wurden, überwacht die Feuerwehr das Fahrzeug mit Wärmebildkameras.

Video: Boris Müller

Ein VBZ-Bus fuhr am Freitagmorgen kurz nach 8 Uhr in die Haltestelle beim Limmatplatz. «Plötzlich gab es einen lauten Knall», sagt eine Leser-Reporterin gegenüber «20 Minuten». Der Bus fuhr aus noch unbekannten Gründen von der Kornhausbrücke herkommend beim Limmatplatz geradeaus und prallte in den dortigen Brunnen. Drei Passagiere seien leicht verletzt und für medizinische Abklärungen ins Spital gebracht worden, schreibt die Kantonspolizei. Es handelt sich dabei um zwei Männer im Alter von 55 und 82 Jahren sowie eine 30-jährige Frau. Zum Zeitpunkt des Unfalls hätten sich laut Mitteilung zwischen 50 und 100 Personen im Fahrzeug befunden.

Sehen Sie weitere Bilder in der Galerie.
Sehen Sie weitere Bilder in der Galerie.
Foto: Boris Müller
Foto: Boris Müller
Foto: Stadtpolizei
1 / 9

Die Linie 32 wurde zwischenzeitlich zwischen der Militär-/Langstrasse und dem Bucheggplatz gesperrt, nun verkehren die Busse wieder gemäss Fahrplan. Die Bergung gestalte sich aufwendig, teilt die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Zürich mit. «Eine besondere Herausforderung bei der Bergung und Sicherung des Busses stellt das beschädigte Akkupaket auf dem Dach des Trolleybusses dar.» Die Berufsfeuerwehr erstelle einen dreifachen Brandschutz gegen mögliche Brandereignisse und überwache derzeit mit einer Wärmebildkamera das Akkupaket, um zu verhindern, dass ein Brand entsteht, teilen die Retter mit.

Wie es zum Unfall kam, ist noch unbekannt. Die Polizei sucht Zeugen.

shu

28 Kommentare
    yvo montani

    Nach der Lektüre der Kommentare hier möchte ich noch die dunklen Mächte und das rettende eingreifen der himmlischen Mächte einbringen.

    Oder etwas weniger aufdringlich: warten wir's doch ab. Und danken wir, das nichts schlimmeres passiert ist.