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Neubau am Bahnhof StadelhofenCalatrava-Bau verzögert sich nochmals um ein Jahr

Der «gestrandete Wal» muss sich noch gedulden: Die Axa sucht ein neues Totalunternehmen.
4 Kommentare
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    Andreas Diethelm

    Calatravas überdimensioniertes kopfstehendes Bügeleisen wird das – ironischerweise kürzlich dem Denkmalschutz unterstellte - Bahnhofsgebäude buchstäblich erdrücken und die über der Bahnlinie thronende Villa „Hohenbühl“ samt prachtvollem Park aus dem Ortsbild verschwinden lassen. Frühere Abbruchpläne für die Falken-Liegenschaft, die Generationen als Café Mandarin vertraut war, scheiterten am Denkmalschutz. „Die städt. Denkmalpflege kennt sowohl den historischen wie kontextuellen Hintergrund der Bauten. Aus diesem Wissen heraus arbeitet sie strategisch und setzt sich ein für eine aus ihrer Geschichte heraus weiterentwickelte Stadt“. Der ehem. Landsitz aus dem Barock wird beim Amt für Städtebau als «kulturhistorisches Bauwerk erster Güte» geführt. Dieses Attribut verliert aber rasch an Bedeutung, wenn eine Versicherung mit grossen Scheinen winkt, dann wird die Entlassung aus dem Inventar schützenswerter Bauten zur Formsache. Um den Freikauf vom Denkmal - und Ortsbildschutz auch der rot-grünen Ratsmehrheit zu verkaufen, erbittet sich die Behörde von der solventen Investorin einen geräumigen dreigeschossigen Velokeller. Jetzt noch ein Stück Rasen aufs Dach und es ist angerichtet: Der private Gestaltungsplan wird im Gemeinderat mit Dreiviertelmehrheit durchgewinkt. Die Regierung schwingt das Rauchfass dazu, das Parlament singt Hallelujah, die betroffenen Stadteinwohner/innen dürfen die Gläubigen geben. Schliesslich obliegt es Implenia, die Messe zu stören. Eine Seldwylergeschichte.