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Schutzkonzept an ETH gescheitertChaos bei Präsenzprüfungen an Zürcher Hochschule

Schon am ersten Prüfungstag scheiterte das Schutzkonzept der Präsenzprüfungen an der ETH. Von Ansteckungen ist bisher nichts bekannt, sagt der Studierendenverband VSETH.

Kein Mindestabstand, Masken werden falsch getragen: Das Schutzkonzept der ETH verärgerte viele Studenten.
Kein Mindestabstand, Masken werden falsch getragen: Das Schutzkonzept der ETH verärgerte viele Studenten.
Screenshot: Reddit.ch

Ob eine Hochschule Präsenzprüfungen durchführt oder nicht, liegt im Ermessen der Institution. Entscheidet sich eine Schule dafür, Prüfungen vor Ort durchzuführen, muss ein Schutzkonzept umgesetzt werden können. Dies war gestern bei den Präsenzprüfungen der ETH eindeutig nicht der Fall, wie ein Bild auf der Online-Plattform Reddit zeigt.

Auf Nachfrage des «Blick» räumt die Hochschulleitung der ETH ein, das Schutzkonzept «ungenügend umgesetzt» zu haben. Angeblich seien am ersten Tag der Präsenzprüfungen fälschlicherweise zu viele Studentinnen und Studenten in einen zu kleinen Raum geführt worden, obwohl es in einem grösseren Saal noch Platz gehabt hätte. «Das war ein bedauerliches Versehen und der ausserordentlichen Situation geschuldet, denn keine Prüfung würde bei einer solchen Belegung durchgeführt», wird die ETH im «Blick» zitiert.

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