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Die Uni Zürich platzt aus allen Nähten

Es wird eng an der Universität. Am schlimmsten ist es kurz vor den Prüfungen, wenn alle am Büffeln sind. Betroffene fordern Sofortmassnahmen.

Martin Sturzenegger
Anstehen für eine Vorlesung: Die Infrastruktur der Uni Zürich hinkt den gestiegenen Bedürfnissen hintennach. Foto: Reto Oeschger
Anstehen für eine Vorlesung: Die Infrastruktur der Uni Zürich hinkt den gestiegenen Bedürfnissen hintennach. Foto: Reto Oeschger

Wer ein Konditionstraining des Akademischen Sportvereins Zürich besucht, wird gezwungen, mit wenig Platz auszukommen. Hunderte Menschen trainieren gleichzeitig in einer Turnhalle und bewegen Arme und Beine im Takt einer Bum-Bum-Musik. Das hat durchaus was Mitreissendes.

Nicht mitreissend, sondern eher lähmend ist, dass sich die Menschendichte längst auf das gesamte universitäre Leben übertragen hat. Lähmend für den Betrieb. Eine aktuelle interne Umfrage unter mehr als 4000 Mitarbeitenden der Uni Zürich zeigt: Viele Vertreter des Mittelbaus sind unzufrieden mit der Arbeitsplatz- und Raumsituation – darunter Professoren, Doktorierende, technische und administrative Angestellte. In gewissen Fakultäten fühlen sich mehr als die Hälfte der Befragten bei der Arbeit gestört: etwa durch herumschwirrende Kollegen oder laute Telefongespräche.

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