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«Derzeit tanzen wir alle auf dem Vulkan»

Die Illustratorin und Texterin Claudia de Weck über fehlende Kleider und den Sinn des Lebens.

Claudia de Weck zeichnet und textet Kinderbücher, und dabei wäre sie manchmal gerne unsichtbar. Foto: Fabienne Andreoli
Claudia de Weck zeichnet und textet Kinderbücher, und dabei wäre sie manchmal gerne unsichtbar. Foto: Fabienne Andreoli

Worin zeigt sich Ihre Eitelkeit?

Zum Beispiel beim Ausfüllen von Fragebögen.

Was haben Sie immer in Ihrem Kühlschrank?

Kalte Luft und Schokolade. Schokolade und kalte Luft.

Welches Talent hätten Sie gern?

Gelegentlich wäre ich gern unsichtbar. So könnte ich Menschen skizzieren, ohne dass sie es merken. Jetzt werde ich manchmal dabei ertappt. Und muss abrupt aufhören. Oder, noch schlimmer, meine Zeichnung zeigen.

Das liebste Kleidungsstück in Ihrem Schrank?

Immer dasjenige, das fehlt.

Ihr Lieblingssong? Und warum?

«Mon vieux» von Daniel Guichard. Weil manchmal das Herz zu klein ist.

Wohin gehen Sie in der Stadt, wenn Sie alleine sein wollen?

Auf mein Velo – und wenn es regnet ins Utoquai.

Wie lange brauchen Sie nach den Ferien, bis Sie sich in Zürich das erste Mal nerven – und worüber?

Natürlich nerve ich mich über mich – ich bin ja auch Zürcherin.

Wann haben Sie das letzte Mal getanzt?

Derzeit tanzen wir alle auf dem Vulkan.

Verdienen Sie genug? Und wie viel?

Erst wenn die Heiratsstrafe abgeschafft ist, wird es für mich stimmen.

Haben Sie schon einmal gemeint, dass Sie sterben? Und was ist Ihnen dabei eingefallen?

Ja. Und ich dachte: Schade.

Welchen Sinn sehen Sie darin, Kinder auf die Welt zu bringen?

Die Kinder sind der Sinn.

Erzählen Sie uns einen Witz!

Mindestens 117 Prozent der Leute übertreiben.

Aufgezeichnet von Carmen Roshard

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