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In der Baby-Pause soll eine Stellvertreterin abstimmen

Im Zürcher Stadt- und Kantonsparlament soll es künftig eine Politiker-Ersatzbank geben. SVP-Politiker sprechen von «Verluderung».

Martin Huber
Dafür soll es in Zürich ein Vertretungssystem geben: Irène Kälin (Grüne) sorgte im Herbst für Aufsehen, als sie ihr Kind in den Nationalratssaal mitnahm. Foto: Keystone
Dafür soll es in Zürich ein Vertretungssystem geben: Irène Kälin (Grüne) sorgte im Herbst für Aufsehen, als sie ihr Kind in den Nationalratssaal mitnahm. Foto: Keystone

Wer länger abwesend ist, soll sich vertreten lassen können. Das ist die Idee hinter dem Stellvertretungssystem im Zürcher Stadt- und im Kantonsparlament, für das sich derzeit Politikerinnen und Politiker von SP und FDP starkmachen. «Es geht um eine Lösung für längere Absenzen wie Mutter- und Vaterschaftsurlaub, nicht um kurzfristiges Einspringen», sagt die Zürcher SP-Kantonsrätin Céline Widmer, die mit dem Zürcher FDP-Gemeinderat Andri Silberschmidt die Idee lancierte und nun zusammen mit anderen Kantonsrätinnen und -räten parlamentarische Vorstösse vorbereitet. Am 4. Juli findet im Kulturhaus Helferei eine Podiumsdiskussion zum Thema statt.

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