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Der Zornige, der Böse, der Herzliche

Mit der Winterpause endet für Ludovic Magnin ein lehrreiches Jahr als FCZ-Trainer. Er hat Spuren hinterlassen.

Ludovic Magnin, 39, geht maskenlos durch die Welt – er ist authentisch und nahbar. Foto: Christian Merz (Keystone)
Ludovic Magnin, 39, geht maskenlos durch die Welt – er ist authentisch und nahbar. Foto: Christian Merz (Keystone)

Vor langer Zeit, als er noch Bundesligaprofi war, schrieb die «Süddeutsche Zeitung» einmal über das Phänomen Ludovic Magnin. Dieser sei der einzige Fussballer, den es zweimal gebe: «Er kann er selbst und sein eigenes Gegenteil sein.» Die Zeitung meinte seine Leistungen: mal Weltklasse, mal na ja.

Der 39-Jährige ist heute Trainer, doch das Phänomen des doppelten Magnin besteht weiter. An der Seitenlinie kann er wüten und toben, als würde er gerade mit dem Teufel einen Streit austragen. Minuten später aber seziert er differenziert und ruhig die Partie. Nur etwas erinnert da an den anderen Magnin. Die Röte in seinem Gesicht ist geblieben. Rot ist ja die Farbe der Freude und des Zorns – sie steht Magnin.

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