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Schlatters Spitzen gegen Noser und die Grünliberalen

Die Grünen suchen nach Gründen für die verpasste Wahl. FDP-Ständerat Ruedi Noser wollen sie nun bei seinem «grünen Mäntelchen» packen.

«Ich hätte mir ein knapperes Resultat gewünscht», sagte die Grüne Marionna Schlatter nach ihrer Niederlage. Foto: Reto Oeschger
«Ich hätte mir ein knapperes Resultat gewünscht», sagte die Grüne Marionna Schlatter nach ihrer Niederlage. Foto: Reto Oeschger

Zürich wollte keine Sensation. Zürich wollte das Bisherige. Nach dem Sieg der Grünen Lisa Mazzone in Genf schien alles möglich. Die Frauen marschierten durch, die Klimawahl hievte Junge in den Ständerat. Bei Marionna Schlatter endete die Welle.

Ob das schmerzt? «Überhaupt nicht», sagt Schlatter, als sie am Sonntag beim Medienapéro im Zürcher Walcheturm auftaucht, ein Lächeln in den Augenwinkeln, wie immer. «Die Enttäuschung ist da, aber ich kann sie einordnen», sagt sie. «Wir haben zwei junge Frauen im Ständerat und eine grosse Fraktion in Bern. Ich habe so viele Erfolge gefeiert, all dem tut diese Niederlage keinen Abbruch.»

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