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«Es gibt keine schmerzfreie Art, unsere Welt positiv zu verändern»

Die Verhaltensforscherin Jane Goodall stattete Zürich erstmals seit sieben Jahren wieder einen Besuch ab – und wurde von Schülern in Erstaunen versetzt.

«Man darf den Einfluss der Kinder nicht unterschätzen»: Jane Goodall an der Uni Zürich. Foto: Samuel Schalch
«Man darf den Einfluss der Kinder nicht unterschätzen»: Jane Goodall an der Uni Zürich. Foto: Samuel Schalch

Am Samstagabend haben Sie sich mit Schülern getroffen, die Ihnen Projekte für Ihr Jugendprogrammvorgestellt haben. Gab es überraschende Ideen?

Ja. Eine Gruppe schlug vor, dass Veterinärstudenten die Tiere von Obdachlosen künftig gratis behandeln. Die Studenten könnten so praktische Erfahrungen sammeln und die Behandlung kranker Tiere, die für Obdachlose meist zu teuer ist, wäre gesichert. Dieser Fokus war selbst für mich neu, und wenn man bedenkt, wie sehr Obdachlose an ihren Tieren hängen, ist der menschliche ­Aspekt dieses Projekts ebenfalls ausgesprochen wichtig. Auch die anderen Ideen haben gezeigt, dass diese jungen Menschen sehr genau wissen, welche Probleme es in der Welt gibt.

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