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Zürich gegen Atomwaffen

Erneut hat sich das Zürcher Stadtparlament in die Weltpolitik eingemischt: Es fordert nukleare Abrüstung.

Martin Huber
«Unvorstellbares Zerstörungspotenzial» von Atomwaffen: Hier eine Parade in Peking. Foto: VCG (Getty)
«Unvorstellbares Zerstörungspotenzial» von Atomwaffen: Hier eine Parade in Peking. Foto: VCG (Getty)

Als ein «Nebeneinander von Kirchturm- und Weltpolitik»: So charakterisierte der Politologe Leonhard Neidhart einst die spezielle Rolle des Zürcher Stadtparlaments. Gerade darum sei es aber auch ein Spiegel der Gesellschaft und ein Vermittler zwischen Volk und Behörden.

Gestern widmete sich das Lokal­parlament erneut den grossen Weltproblemen. Dies, nachdem es bereits vor einer Woche in einer Resolution die türkische Invasion in den Kurdengebieten von Nordsyrien verurteilt hatte. Nun stimmte der Rat mit 71 zu 0­?Stimmen einer Resolution von SP, Grünen, AL und EVP zu, die den Bundesrat auffordert, dem von den Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beizutreten.

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