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Kolumne von Markus SommCorona-Blues, Corona-Glück

Der Lockdown dauert ewig. Manchen scheint das gut ins Konzept zu passen – und erstaunlich viele andere nehmen das einfach so hin.

Freiheit? Nicht solange Corona regiert: Geschlossene Bar im Zürcher Langstrassenquartier.
Freiheit? Nicht solange Corona regiert: Geschlossene Bar im Zürcher Langstrassenquartier.
Foto: Petra Orosz (Keystone)

Inzwischen haben wir uns so daran gewöhnt, eine Maske zu tragen, und wir wissen gar nicht mehr, wie sich das anfühlt, wenn ein Kellner uns eine gute Mahlzeit serviert, dass man sich fragen kann, ob wir überhaupt je aus dem Lockdown ausbrechen wollen. Ist es nicht gemütlich? Endlich müssen wir viele Menschen, die uns nicht passen, gar nicht mehr anblicken, weil ihr unerfreuliches Gesicht ja hinter einer Maske steckt, so gesehen war es vielleicht auch gedankenlos, das Verhüllungsverbot anzunehmen, sicher zu verfrüht. Ebenso sind wir doch alle froh, wenn uns am Mittag die Qual der Wahl erspart bleibt: Sandwich gestern, Sandwich heute, Sandwich morgen. Was haben wir uns in den Lockdown verliebt.

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