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Podcast «Und jetzt?»Corona im Altersheim: Der stille Tod

Wer bekommt den letzten Platz, wenn die Intensivstationen voll sind? Warum wollen viele ältere Menschen gar nicht erst ins Spital? Und wird allenfalls Druck auf sie ausgeübt, in den Altersheimen zu sterben? Antworten in der ersten Folge von «Und jetzt? Der Corona-Podcast».

Der Covid-19-Ausbruch belastet Pflegefachleute und  Bewohnerinnen in Altersheimen besonders.
Der Covid-19-Ausbruch belastet Pflegefachleute und Bewohnerinnen in Altersheimen besonders.
 Foto: Oliver Berg (Keystone)

Die Situation in den Spitälern spitzt sich zu, der Platz auf den Intensivstationen wird eng und bereits erhalten Altersheime Anfragen, ob sie Covid-Patienten übernehmen könnten. Doch diese sind selbst stark belastet: mit müdem, überarbeitetem Personal, das sich immer häufiger mit dem Virus ansteckt oder in Quarantäne muss. Mit verängstigten Bewohnerinnen und Bewohnern, die sich isoliert und von der Aussenwelt abgeschottet fühlen.

«Wie ein Tsunami» habe die zweite Welle die Altersheime überrollt, fasst eine Heimleiterin in Bern die aktuelle Situation zusammen.

Erkranken die betagten Bewohnerinnen und Bewohner selbst an Covid, entscheiden sich die allermeisten gegen einen Spitalaufenthalt. Warum ist das so? Wie gehen die Pflegefachleute damit um? Und wie kann es sein, dass manche Altersheime Mitarbeitende aus der Quarantäne zurückholen?

Darüber unterhält sich Simone Rau in der ersten Folge von «Und jetzt? Der Corona-Podcast» mit Roland Gamp, Reporter beim Recherchedesk von Tamedia. Gamp hat in den letzten Monaten zusammen mit seinem Team intensiv zu den Altersheimen recherchiert – unter anderem für das Buch «Lockdown. Wie Corona die Schweiz zum Stillstand brachte».

21 Kommentare
    Georgios Zornatzis

    Ab Maerz 2020 hat ein reiches Land keine Vorbereitungen fuer die

    vorgesehe zweite convid-19 Welle treffen können?