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Grossaufgebot in BernCorona-Skeptiker und Gegendemonstranten halten Polizei auf Trab

Polizisten haben sich in Berns Strassen aufgestellt. (27. Juni 2020)
Plakate von Corona-Skeptikern in Bern. (27. Juni 2020)

Gegendemonstration

Gegendemonstranten ziehen durch die Altstadt. (27. Juni 2020)

oli/sda

43 Kommentare
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    Sacha Meier

    Eigentlich geht es bei all diesen Corona-Demos um zwei grundlegende Fragen. Nämlich ob des Recht des Einzelnen auf unbegrenzten, schrankenlosen Konsum samt der Wirtschaftsfreiheit höher zu gewichten ist, als der Schutz einer Minderheit vor einer Pandemie durch Einschränkungen. Und, falls letzteres bejaht würde, wie weit darf der Staat bei seinen Eingriffen gehen. Darf er etwa die Freiheit des Bürgers durch Einschränkung der Versammlungsfreiheit beschneiden, Lockdowns, oder gar Maskenpflichten anordnen - und sogar in extremis Zwangsimpfungen verfügen? Fragen, über Fragen also. Ergo braucht es zuerst einen breiten gesellschaftlichen und juristisch-ökonomischen Diskurs unter Einbezug der Bürger, juristischen und ökonomischen Wissenschaftlern, der politischen Parteien und auch der Lobbykativen, deren konkrete Fragestellungen dann in mehreren Volksabstimmungen entschieden werden müssen. Etwa «Wollen Sie die Vorlage annehmen, dass der Bundesrat bei Pandemien, die von der WHO ausgerufen wurden, bundesweit eine Schutzmaskentragepflicht in öffentlich zugänglichen Orten anordnen darf?». Ist halt ein Prozess, der Jahre, wenn nicht Jahrzehnte in Anspruch nehmen und viele neue Gesetze benötigen wird. Vielleicht sind wir dann bei SARS CoV-3, oder SARS CoV-4 dann soweit, dass wir ganz genau wissen, was zu tun ist. Läuft mittlerweile bei uns alles so, wie im alten Rom. Da konnte ja auch nicht irgend einer kommen und etwas anordnen.