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Interview mit Gesundheitsökonom«Corona-Skeptiker verwirken ihr Recht auf einen Intensivplatz bei Engpässen»

Willy Oggier gehört zu den profiliertesten Gesundheitsökonomen der Schweiz. Im Gespräch lobt er die Corona-Politik Österreichs – und wartet mit radikalen Vorschlägen auf.

Eine Frau demonstriert im Oktober ohne Maske gegen die Corona-Massnahmen des Bundes.
Eine Frau demonstriert im Oktober ohne Maske gegen die Corona-Massnahmen des Bundes.
Foto: Raphael Moser

Herr Oggier, Österreich geht erneut in einen harten Lockdown, die Schweiz schränkt das öffentliche Leben bei ähnlich hohen Fallzahlen nur leicht ein. Wer hat recht?

Das kann man in einer Pandemie erst im Nachhinein mit Sicherheit sagen. Mit Blick auf das Ziel, eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern, erscheint mir das österreichische Modell aber sinnvoller: Diese Krisensituation erfordert eine rasche und entschiedene Reaktion. Lockern kann man danach immer noch. Eine Überbelegung der Spitäler hingegen lässt sich nachträglich nicht mehr korrigieren. Die Toten bleiben tot.

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