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Sportferien-BilanzCorona trifft Hotels härter als gedacht

Stadthotels machen Millionenverluste, Betriebe in den Bergen sind nur zur Hälfte ausgelastet. Das zeigen exklusive Zahlen der Wintersaison.

Hochbetrieb im Skigebiet Anzère VS im Januar: Trotz vieler Gäste aus der Schweiz konnten die ausbleibenden Gäste aus dem Ausland nicht kompensiert werden.
Hochbetrieb im Skigebiet Anzère VS im Januar: Trotz vieler Gäste aus der Schweiz konnten die ausbleibenden Gäste aus dem Ausland nicht kompensiert werden.
Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

Die Tourismusbranche leidet besonders unter der Corona-Krise. Nun zeigen bisher unveröffentlichte Zahlen des Branchenverbands Hotelleriesuisse das Ausmass des Einbruchs. Besonders in den Städten ist die Situation ruinös: Im Februar betrug die Auslastung der Stadthotels durchschnittlich noch 15 Prozent. Nicht nur im Februar, schon die ganze Wintersaison über fuhren sie riesige Verluste ein. Weil Reisebeschränkungen Geschäfts- und Städtereisen praktisch verunmöglichen, betrug das durchschnittliche Minus pro Betrieb 1,5 Millionen Franken. Auch in den Wintersportorten ist die Situation dramatisch. So waren die Betriebe in alpinen Regionen im Februar nur zu rund 50 Prozent ausgelastet. Dabei ist der Monat für die Hotels wegen der Sportferien besonders wichtig.

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