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Coronavirus weltweit +++ Johnson: Lockerung auf der Insel wohl erst im Frühling +++ Nur 53 Prozent der Deutschen wollen sich impfen lassen

Grossbritannien führt vor Italien die Todes-Statistik in der Pandemie in Europa an. Die USA bekommen das Virus nicht in den Griff. Internationale Corona-News im Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • In vielen Ländern grassiert Covid-19 so stark wie im Frühjahr. Fast ein Drittel aller Neuinfektionen entfällt auf Europa.

  • Die USA bleiben mit über 13 Millionen Infizierten punkto Gesamtzahlen das am stärksten betroffene Land.

  • Weltweit haben sich bisher mehr als 60 Millionen Menschen mit Sars-CoV-2 angesteckt.

  • Mehr als 1,4 Millionen Personen sind an oder mit dem Virus gestorben. Experten gehen aber von hohen Dunkelziffern aus.

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US-Impfpläne

In den USA sollen Mitarbeiter des Gesundheitssystems und von Pflegeeinrichtungen den Corona-Impfstoff zuerst bekommen. Darüber berät am Dienstag ein Ausschuss der Seuchenzentren CDC in einer Dringlichkeitssitzung. Die Experten stimmen über eine Empfehlung ab, die sie dann an die Arzneimittelbehörde FDA richten, wie eine CDC-Sprecherin erläutert.

Strengere Auflagen für Los Angeles

Für die rund zehn Millionen Einwohner des Bezirks Los Angeles im US-Westküstenstaat Kalifornien werden ab Montag noch strengere Corona-Auflagen gelten. Alle Bürger werden aufgefordert, «so viel wie möglich zuhause zu bleiben», wie es in einer Verfügung vom Freitag hiess. Wer sein Haus verlasse, müsse jederzeit eine Maske tragen, die Mund und Nase abdecke. Alle öffentlichen und privaten Versammlungen mit Menschen aus einem anderen Haushalt sind verboten. Ausnahmen gelten nur für Gottesdienste und Demonstrationen, die von der Verfassung besonders geschützt sind, wie es weiter hiess.

Die neuen Auflagen sollen zunächst für drei Wochen gelten. Restaurants und Bars dürften auch weiterhin nur Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten, hiess es. In Geschäften gelten zudem Obergrenzen für die Auslastung. In Supermärkten etwa dürfen demnach nur gut ein Drittel der normalerweise maximal zugelassenen Kunden einkaufen, in Einkaufszentren sogar nur ein Fünftel.

Der Bezirk Los Angeles, zu dem auch die gleichnamige Stadt gehört, meldete zuletzt pro Tag im Schnitt 4750 Corona-Neuinfektionen. Knapp 1900 Menschen seien derzeit wegen Covid-19 im Krankenhaus in Behandlung, ein Viertel davon auf Intensivstationen, hiess es.

Österreich will Milliardenausgleich

Österreich pocht auf Kompensationszahlungen, sollte die EU-Kommission einen europaweiten Verzicht auf Skiurlaub empfehlen. Für eine Schliessung von Skigebieten bis zum 10. Januar setzt sich etwa die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ein.

«Der aktuelle Vorschlag bedeutet für Österreich empfindliche wirtschaftliche Einbussen», sagte der österreichische Finanzminister Gernot Blümel der Zeitung «Welt». «Ausgehend vom Umsatzersatz, wie er bei uns bereits in Auszahlung ist, sind das zwei Milliarden Euro.

Wenn die EU eine Vorgabe macht, dass die Skigebiete geschlossen bleiben müssen, erwarten wir uns Kompensationszahlungen. Das kann entweder eine Reduktion des österreichischen Mitgliedsbeitrages um diesen Betrag oder mehr Geld aus dem Wiederaufbaufonds sein.»

53 Prozent der Deutschen wollen sich impfen lassen

Insgesamt 53 Prozent der Deutschen wollen sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Das geht aus einer Umfrage der Krankenkasse Barmer hervor, die das RedaktionsNetzwerk Deutschland am Samstagmorgen veröffentlicht hat.

Demzufolge geben 15 Prozent der Befragten an, sich vielleicht impfen zu lassen. Neun Prozent äussern, dies «eher nicht» zu tun. 13 Prozent wollen sich «sicher nicht» impfen lassen. Zehn Prozent der Befragten zeigen sich unentschieden. 42 Prozent äussern die Absicht, ihre Kinder impfen zu lassen.

In der Schweiz ist der Kreis jener Personen, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, mit 49 Prozent ebenfalls tief. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit gestützt auf eine Umfrage der Forschungsstelle Sotomo von Ende Oktober mit. Bei Umfragen im März und April betrug der Anteil der Impfwilligen noch über 60 Prozent.

Johnson will an System bis Ostern festhalten

Die britische Regierung will einer Zeitung zufolge bis Ostermontag an ihrem Stufen-System für Corona-Massnahmen festhalten. Premierminister Boris Johnson lege den Schwerpunkt darauf, das nationale Gesundheitssystem NHS vor Überlastung zu schützen, berichtete die «Sun». Johnson gehe davon aus, dass eine Lockerung erst nach einer Winter-Welle im Februar und März denkbar sein werde.

Boris Johnson will das nationale Gesundheitssystem vor einem Kollaps schützen.
Boris Johnson will das nationale Gesundheitssystem vor einem Kollaps schützen.
Foto: Adrian Dennis (AP/Keystone/27. November 2020)
Grosse Probleme auch in Brasilien

In Brasilien steigt die Zahl der bekannten Infektionen um 34'130 auf insgesamt 6,2 Millionen. Das Gesundheitsministerium gibt zudem 514 weitere Todesfälle – damit insgesamt 171'974 – bekannt.

Mehr als 13 Millionen bestätigte Covid-19-Infektionen in den USA

In den USA sind seit dem Beginn der Pandemie bereits mehr als 13 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das ging am Freitag aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. Die Zahl der bekannten Infektionen nahm damit innerhalb von nur sechs Tagen um eine Million zu. Mehr als 264 000 Menschen starben der Universität zufolge bislang im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Der Erreger Sars-CoV-2 kann die Krankheit Covid-19 auslösen.

In den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, gibt es mehr bestätigte Infektionen und Todesfälle als in jedem anderen Staat. Zuletzt meldeten die US-Behörden im Schnitt pro Tag mehr als 160'000 Neuinfektionen. Für Donnerstag, den landesweiten Feiertag Thanksgiving, waren nur 110'000 Infektionen gemeldet worden. Experten begründeten dies mit feiertagsbedingten Verzögerungen der Meldungen, nicht durch eine plötzliche Verbesserung der Infektionslage.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmässig aktualisiert und zeigt daher meist einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der US-Gesundheitsbehörde CDC. In manchen Fällen wurden Zahlen aber auch nachträglich wieder korrigiert. Nach CDC-Angaben gab es in den USA 12,82 Millionen bestätigte Infektionen und fast 263'000 Todesfälle.

Als Truthahn verkleidet: Krankenschwester Lee Cherie Booth testet in Salt Lake City (Utah) um Thanksgiving Passanten.
Als Truthahn verkleidet: Krankenschwester Lee Cherie Booth testet in Salt Lake City (Utah) um Thanksgiving Passanten.
Foto: Rick Bowmer (AP/Keystone/25. November 2020)
Toten-Zahl explodiert in der Türkei

Die Türkei meldet den fünften Tag in Folge einen Rekord bei der Zahl der Verstorbenen: Nach Daten des Gesundheitsministeriums wurden 177 weitere Todesfälle verzeichnet. Auch die Zahl der Neuinfektionen erreichte mit 29'845 einen Höchststand.

Bis zu 70 Prozent Impfrate für Herdenimmunität nötig

Eine Durchimpfungsrate von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung ist nach Ansicht von Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für eine wirkungsvolle Bekämpfung der Pandemie nötig. Dieser Einschätzung zugrunde liegen Studien, wie es am Freitag vom Sitz der Organisation hiess.

Es gebe einige Studien, die zeigten, dass diese Anzahl notwendig sei, um eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen, sagte die oberste Impf-Expertin der WHO, Katherine O’Brien. «So wären viele Menschen immun und würden andere schützen.» Erst bei einer solchen Durchimpfungsrate könne sich das Virus nicht mehr gut verbreiten.

Doch die Zahl der geimpften Menschen alleine sei nicht der entscheidende Faktor, wie die Experten bei grossen Masern-Ausbrüche in einigen afrikanischen Ländern im Vorjahr beobachten konnten. «Es geht immer darum, wo genau das Virus ist und wie gross der Schutzwall dagegen in der Gesellschaft ist», so O’Brien.

Es gebe zudem weiterhin viele Fragen, etwa inwiefern eine Impfung gegen den Viruserreger Sars-CoV-2 die Schwere einer möglichen Infektion abschwächt und wie gut sie eine Übertragung des Virus verhindern kann. «Die Impfung wird eine grosse Wirkung haben, aber ich denke, dass niemand die Auslöschung des Virus versprechen kann, solange wir nicht viel mehr darüber wissen», sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan.

Mehr über das Virus wissen: Mike Ryan von der WHO.
Mehr über das Virus wissen: Mike Ryan von der WHO.
Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone/Archiv)
Zahl der neuen Fälle sinkt in Frankreich und Spanien

Frankreich meldet 12'459 Neuinfektionen, grob 1000 weniger als am Vortag und etwa 10'000 weniger als vor einer Woche. Wie in den vergangenen Tagen sinkt auch die Zahl der Covid-Patienten in den Spitälern weiter.

Nicht alle sind mit den Massnahmen der Regierung zufrieden: Ladenbesitzerinnen protestieren in Biarritz gegen die Schliessungen kleiner Läden.
Nicht alle sind mit den Massnahmen der Regierung zufrieden: Ladenbesitzerinnen protestieren in Biarritz gegen die Schliessungen kleiner Läden.
Foto: Bob Edme (AP/Keystone/21. November 2020)

Auch in Spanien hat sich die Zahl der Neuinfektionen abgeschwächt. Das Gesundheitsministerium meldet 10'853 neue Fälle nach mehr als 12'000 am Vortag. Insgesamt sind nun mehr als 1,63 Millionen Ansteckungen bestätigt. Die 14-Tage-Inzidenz fiel auf 307 pro 100'000 Einwohner und damit den niedrigsten Stand seit drei Wochen. Die Zahl Todesfälle stieg binnen 24 Stunden um 294 auf 44'668.

Österreich weist Forderung zurück

Österreichs Tourismusministerin Elisabeth Köstinger weist deutsche Forderungen nach Schliessung der Skigebiete zurück. «Die Entscheidung, ob oder wann Skigebiete aufsperren dürfen, soll jedes Land eigenständig treffen», sagt sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland laut Vorabbericht. «Wir werden Frankreich auch nicht vorschreiben, wann der Louvre wieder öffnen darf.»

Lässt sich nicht umstimmen: Tourismusministerin Elisabeth Köstinger von der ÖVP.
Lässt sich nicht umstimmen: Tourismusministerin Elisabeth Köstinger von der ÖVP.
Foto: Georg Hochmuth (APA/Keystone/6. November 2020)

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich am Donnerstag für eine europaweit koordinierte Schliessung der Skigebiete bis zum 10. Januar aus.

Viele Corona-Tote in Italien

Italien meldet 28'352 Corona-Neuinfektionen und damit rund 700 weniger als am Vortag. Die Zahl der bestätigten Ansteckungen steigt auf 1,538 Millionen, wie das Gesundheitsministerium in Rom mitteilt. 827 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus. Insgesamt sind es nun 53'677 Tote, nach Grossbritannien die meisten in Europa. In den vergangenen Tagen hat sich aber der Anstieg der Spitaleinweisungen und der Belegung der Intensivstationen verlangsamt.

Ab Sonntag wird in fünf Regionen die Vorschriften, darunter in der Lombardei. Das gibt das Gesundheitsministerium bekannt. Hintergrund sind die rückläufigen Fallzahlen und weniger Einweisungen in Spitäler.

Eine Schwester kümmert sich um einen schwer erkrankten Patienten im Spital von Prato in der Toskana.
Eine Schwester kümmert sich um einen schwer erkrankten Patienten im Spital von Prato in der Toskana.
Foto: Claudio Giovannini (Keystone/27. November 2020)
Weniger neue Fälle auf der Insel

Grossbritannien verzeichnet 16'022 Neuinfektionen, rund 1500 weniger als am Donnerstag. Die Zahl der Todesfälle stieg dagegen um 521 an, stärker als zuletzt. Am Vortag waren es 498 Todesfälle.

Trotz tristen Zeiten: Ein Weihnachtsbaum — wie hier im Londoner Covent Garden — muss einfach sein.
Trotz tristen Zeiten: Ein Weihnachtsbaum — wie hier im Londoner Covent Garden — muss einfach sein.
Foto: Matt Dunham (AP/Keystone/26. November 2020)

Verstösse gegen Maskenpflicht

In Zügen und Bahnhöfen in Deutschland wird nach einem Medienbericht massenhaft gegen die Corona-Regeln verstossen. In nur zwei Monaten habe die Bundespolizei 145'000 Menschen ermahnt, weil diese den Mund-Nasen-Schutz entweder falsch oder gar nicht getragen hätten. In den meisten Fällen hätten die Reisenden auf die Ansprache reagiert. Dagegen hätten sich in knapp 2500 Fällen die Angesprochenen uneinsichtig gezeigt und fortgesetzt gegen die Maskenpflicht verstossen. Hier habe die Polizei das jeweils zuständige Gesundheitsamt eingeschaltet «zur Ahndung möglicher Ordnungswidrigkeitsverfahren».

Ein Pendler mit Maske am Hauptbahnhof in Berlin.
Ein Pendler mit Maske am Hauptbahnhof in Berlin.
Foto: Fabrizio Bensch (Reuters)
Über 1 Million Fälle in Deutschland

In Deutschland steigt die Zahl der Positiv-Tests auf über eine Million und die der mit Corona in Verbindung gebrachten neuen Todesfälle auf einen Höchstwert. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden in 22'806 Fällen Menschen in den vergangenen 24 Stunden positiv getestet. Damit steigt die Gesamtzahl auf 1,006 Millionen. Weitere 426 Menschen starben, die positiv getestet wurden. Dies erhöht die Zahl der Todesfälle auf 15'586. Der bisherige Spitzenwert wurde am Mittwoch mit 410 mitgeteilt.

Nordkorea wollte südkoreanische Impfstoffentwicklung hacken

Südkoreas Geheimdienst hat der Nachrichtenagentur News1 zufolge nordkoreanische Versuche vereitelt, südkoreanische Firmen zu hacken, die Corona-Impfstoffe entwickeln. Die Agentur zitierte ein Mitglied des heimischen Geheimdienst-Parlamentsausschusses.

Experte: «Do not kiss at Christmas, please»

Keine Küsse, keine Umarmungen: Zu Weihnachten sollten die Menschen nach Ansicht des medizinischen Beraters der britischen Regierung, Chris Whitty, auf Liebkosungen lieber verzichten. «Es ist nicht verboten» – aber das heisse nicht, dass man es tun sollte, betonte Whitty am Donnerstagabend in London. Vor allem die Senioren müssten vor Ansteckungen mit dem Coronavirus geschützt werden.

Auch wenn es schwer fällt: In der Pandemie-Zeit soll man auf Liebkosungen verzichten.
Auch wenn es schwer fällt: In der Pandemie-Zeit soll man auf Liebkosungen verzichten.
Foto: Keystone (Symbolbild)

Die Menschen in Grossbritannien sollen landesweit trotz Corona gemeinsam Weihnachten feiern dürfen. Über die Feiertage wird es daher jeweils drei Haushalten erlaubt sein, eine «Christmas Bubble» (Weihnachtsblase) zu bilden und sich miteinander zu treffen. In den vergangenen zwei Wochen zählte Grossbritannien laut EU-Seuchenbehörde ECDC etwa 450 Infektionen pro 100'000 Menschen. Das Land hat rund 68 Millionen Einwohner.

Zahl der Neuinfektionen steigt wieder in Italien

In Italien sind erneut mehr als 820 Menschen an einem Tag im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Damit verzeichneten die Behörden eine der höchsten Opferzahlen seit Beginn der Pandemie im Februar.

Zugleich vermeldete das Gesundheitsministerium in dem 60-Millionen-Einwohner-Land am Donnerstag für die vergangenen 24 Stunden rund 29'000 Neuinfektionen. Dieser Wert lag zwar über den Vortagen, aber rund 7000 Fälle unter dem Wert vor einer Woche.

Ende März hatte das Mittelmeerland seinen bisherigen Höchstwert von fast 1000 Corona-Toten an einem Tag verzeichnet. Insgesamt starben bislang insgesamt fast 53'000 Menschen mit oder an dem Virus Sars-CoV-2. Seit Beginn der Pandemie wurden in Italien über 1,5 Millionen Corona-Fälle erfasst. Regierung und viele Experten hoffen, dass die Roten Zonen und andere Beschränkungen allmählich greifen und die Kurve der Neuinfektionen weiter abflacht.

Grosser Kampf gegen das Coronavirus: Ein Sanitäter kontrolliert einen Mann in Monza.
Grosser Kampf gegen das Coronavirus: Ein Sanitäter kontrolliert einen Mann in Monza.
Foto: Luca Bruno (AP/Keystone/20. November 2020)
Johnson prophezeit den Briten einen harten Winter

Grossbritannien steht nach Worten von Premierminister Boris Johnson ein «harter Winter» bevor. Allerdings gebe es die Hoffnung, dass bis zum Frühling Tests und Impfungen zusammen die Zeit der Einschränkungen zu einem Ende bringen könnten, sagt er. Grossbritannien verzeichnet 17'555 Neuinfektionen und 498 neue Todesfälle – jeweils ein deutlicher Rückgang zum Vortag.

Düstere Aussichten: Premierminister Boris Johnson in London.
Düstere Aussichten: Premierminister Boris Johnson in London.
Foto: Kirsty Wigglesworth (AP/Keystone/26. November 2020)
Rückläufige Zahlen in Frankreich

Frankreich gibt gleich vier rückläufige Kennzahlen bekannt: Binnen 24 Stunden gab es 13'563 Neuinfektionen (Vortag: 16'282) und weitere 339 neue Todesfälle nach 381 am Mittwoch. 29'310 Covid-Patienten sind im Krankenhaus und 4018 davon auf den Intensivstationen.

sda/reuters/red

2690 Kommentare
    Heinrich Baur

    Bei den verwandten Impfstoffen von AstraZenica und Gamaleya, erkennt Russland durch die zusätzlichen Studien die AstraZeneca durchführen will, offenbar eine Möglichkeit doch noch grössere Mengen des eigenen Impfstoff produzieren zu können und schlägt eine Kombination der beiden Impfstoffe vor. (Reuter) Die russischen Kapazitäten reichen offenbar noch nicht einmal aus, um das eigene Land bis Ende 2021 zu versorgen.

    Es war eben doch nur eine grosse Show im August.