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Grossbank mit neuen ProblemenCredit Suisse wird zum Übernahmekandidaten

Auch der neue CS-Chef Thomas Gottstein hat seiner Bank bisher kein Glück gebracht. Fünf Gründe, warum die CS schon bald nicht mehr unabhängig sein könnte.

Besser als im Vorjahr, aber der Kurs liegt im Keller: Thomas Gottstein, Chef der Credit Suisse.
Besser als im Vorjahr, aber der Kurs liegt im Keller: Thomas Gottstein, Chef der Credit Suisse.
Foto: Keystone

Eigentlich sollten alle jubeln. Die Credit Suisse hat unter ihrem neuen CEO Thomas Gottstein dieses Jahr trotz Pandemie Milliarden verdient – mehr sogar als im Vorjahr. Doch die Credit Suisse ist an der Börse wieder einmal unter die Räder geraten. Mittlerweile ist sie den Investoren gerade mal noch so viel Wert wie der Sanitärproduktehersteller Geberit. Das wird langsam gefährlich und macht die CS zum attraktiven Übernahmeobjekt.

Keiner glaubt der Credit Suisse

Normalerweise müssten bei solchen Zahlen die Kurse sicher besser sein als der Gesamtmarkt. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Firmen scheinen ja die Grossbanken bisher nicht unter der Corona-Krise zu leiden. Ganz im Gegenteil: Dank den Staatsgarantien für die Covid-Kredite sind viele Konkurse verhindert worden, und für die Banken, die bei der Nationalbank oder bei Pensionskassen Geld zu Minuszinsen von bis zu 0,75 Prozent bekommen, sind selbst Nullzinsdarlehen ein goldenes Geschäft.

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