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SCL Tigers bangen um ExistenzDa weinen sogar die Spieler

Bei Langnaus Heimspielen ist der Umsatz aufgrund der Zuschauerbeschränkung um über 80 Prozent zurückgegangen. Die Lage ist wegen der fortlaufenden Verlustgeschäfte ernst.

Man ist unter sich: 1000 Zuschauer schauen sich am Dienstag das Spiel Langnau gegen Rapperswil an. Für den Heimclub ist es ein Verlustgeschäft.
Man ist unter sich: 1000 Zuschauer schauen sich am Dienstag das Spiel Langnau gegen Rapperswil an. Für den Heimclub ist es ein Verlustgeschäft.
Foto: Marcel Bieri (Keystone)

Es war ergreifend und beängstigend zugleich. Langnaus Stürmer Julian Schmutz sass da, ein Radioreporter streckte ihm das Mikrofon ins Gesicht. Gesucht wurde eine Antwort auf die Frage, wie schwierig es für die Spieler sei, immer wieder zu hören, der Club bange wegen Corona um die Existenz. Die gut zwei Stunden während des Spiels seien die einzig normalen am Tag, meinte Schmutz. «Natürlich belastet mich die Situation sehr. Ich habe daheim eine Familie mit kleinen Kindern. Die Gedanken an die Zukunft sind schwierig.» Schmutz wurde zum nächsten Interview geschickt, doch bevor die Journalisten zur ersten Frage ansetzen konnten, suchte der 26-Jährige aufgewühlt das Weite. Ein paar Tränen konnte er nicht verbergen.

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