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10. Jahrestag der ReaktorkatastropheDer härteste Schritt steht Fukushima erst bevor

Auf dem Gelände liegen 1000 Tanks mit radioaktiv verseuchtem Wasser und geschmolzene Brennelemente. Das Wasser soll ins Meer, das Metall muss entfernt werden – eine komplexe Aufgabe.

Angestellter misst radioaktive Strahlung in Kraftfwerk Daiichi in Fukushima.
Angestellter misst radioaktive Strahlung in Kraftfwerk Daiichi in Fukushima.
Foto: Philip Fong

Am Standort des havarierten Kernkraftwerks Fukushima Daiichi gibt es ein tragisches und ein hausgemachtes Erbe.

Das tragische Erbe sind vor allem die zerstörten Reaktorkerne der Blöcke 1 bis 3 mit den schwer beschädigten und hochradioaktiven Brennelementen.

Wasser soll ins Meer, Fischer protestieren

Im Wesentlichen hausgemacht sind indes die Probleme in Zusammenhang mit den rund 1000 Tanks, die auf dem Kraftwerksgelände lagern. Deren Inhalt – insgesamt knapp 500 olympische Schwimmbecken voll Wasser – ist mit dem radioaktiven Wasserstoff-Isotop Tritium kontaminiert. Das kontaminierte Wasser stammt teils aus der Kühlung der zerstörten Reaktorkerne und teils aus dem Grundwasser, das sich trotz diverser Barrieren nicht vollständig von den Reaktorblöcken fernhalten lässt und mit wasserlöslichen radioaktiven Elementen in Kontakt kommt.

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