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2569 Rehe vor Mähtod bewahrtDank Drohnen und Wärmebildkameras doppelt so viele Rehkitze gerettet

Auch diese Zwillinge konnten dieses Jahr davor bewahrt werden, von einem Mähdrescher niedergemetzelt zu werden. Möglich machten das Drohnen und über 300 motivierte Freiwillige (Pressebild).

Alle mähten praktisch gleichzeitig

SDA/anf

11 Kommentare
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    HP. Rutschmann

    @Pat Ehrlicher: Nun ja, die Richterskala ist nach oben offen. Eine Einstiegskonfiguration kostet aber wegen der teuren Wärmeblildkameras doch um die 4000.-, in der Mittelklasse ist man dank eines neuen Modells eines chinesischen Herstellers mit rund 7500.- dabei.

    @Werni M: Danke für die Quelle! Ich ziehe mich auf meine zweite Argumentationslinie zurück. :)

    @Raphael Kolbin. Ja, Morgenstund ist aller Laster Anfang. :D

    Der Grund ist, dass am frühen Morgen die (warmen) Rehkitze noch gut von der (kalten) Wiese unterschieden werden können auf der Wärmebildkamera. Spätestens, wenn die Sonne ins Gelände einstrahht, wird's schwierig.

    Übrigens: Bei fast jedem Einsatz sind üblicherweise drei Parteien anwesend:

    - Ein Drohnenpilot zur Detektion/Standortbestimmung

    - Ein Jäger, der das Kitz entweder in einer offenen Harasse blockiert und markiert oder an einen (später) schattigen Platz am Rand disloziert

    - Der Landwirt, der dadurch weiss, wo die Fundorte waren.

    Jäger oder Landwirt "verblenden" häufig noch am Vorabend die Felder mit Fahnen, um die Rehmutter zu veranlassen, ihr Kitz woanders abzulegen.

    Aber: Der Aufwand lohnt sich. :)