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Kommentar zur gefährdeten MeinungsfreiheitDann doch lieber die Schnauze halten

Eine Studie an einer deutschen Uni bestätigt, was im Zuge der Cancel-Culture-Diskussion oft bestritten wird: Der Meinungskorridor verengt sich.

Ursprung sozialer Bewegungen: Universität Zürich.
Ursprung sozialer Bewegungen: Universität Zürich.
Foto: Raisa Durandi 

Woher kommt eigentlich diese Angst? «Me dörfs afeng nüme lut säge»; vor kurzem war es Ueli Maurer, der dies als eine der häufigsten an ihn herangetragenen Sorgen benannte. Das Thema wird auch bei uns unter dem Stichwort Cancel-Culture kontrovers diskutiert.

Die eine Seite sieht den Korridor gesellschaftlich akzeptabler Meinungen stetig schmaler werden und dadurch die Meinungsfreiheit in Gefahr. Die andere Seite argumentiert, die Meinungsfreiheit sei nie grösser gewesen, da jeder sich über die sozialen Medien eine eigene Öffentlichkeit schaffen könne. Allerdings garantiere Meinungsfreiheit nicht Widerspruchsfreiheit. Wer sich öffentlich zu bestimmten Themen äussere, müsse nun mal mit Widerspruch rechnen.

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