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Fünf Fakten und MinenfelderDarum ist das Verhältnis der Schweiz zu China so schwierig

Der Bundesrat berät heute eine neue Strategie für den Umgang mit der Weltmacht China. Wie steht es um die Beziehung mit Peking? Die Fakten und Minenfelder in fünf Punkten.

Ueli Maurer wurde von Chinas Präsident Xi Jinping 2019 mit grossem Tamtam willkommen geheissen. Am Ende unterschrieben die beiden eine Absichtserklärung zur Förderung der umstrittenen neuen Seidenstrasse.
Ueli Maurer wurde von Chinas Präsident Xi Jinping 2019 mit grossem Tamtam willkommen geheissen. Am Ende unterschrieben die beiden eine Absichtserklärung zur Förderung der umstrittenen neuen Seidenstrasse.
Foto: Keystone

Der chinesische Botschafter in Bern wird den Bundesrat diesen Freitag mit Argusaugen beobachten. Am Nachmittag wird die Landesregierung voraussichtlich ein neues Strategiepapier für den Umgang mit Peking präsentieren.

Nur schon auf die Ankündigung dieser Neuausrichtung hat China äusserst pikiert reagiert. Aussenminister Ignazio Cassis (FDP) betonte im letzten Sommer, China sei vom Weg der Öffnung abgekommen. «Das bedeutet, dass auch die Schweiz ihre Interessen und Werte robuster vertreten muss, etwa durch Stärkung des internationalen Rechts und des multilateralen Systems», sagte Cassis im «SonntagsBlick». Ein hoher Funktionär in Peking entgegnete, dass die Vorwürfe unbegründet, nicht konstruktiv und eine Einmischung in innere Angelegenheiten seien.

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