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Neue LGBTIQ+-Studie«Das Ausmass an Gewalt gegen queere Menschen schockiert mich»

Eine grosse Umfrage zeigt: Die Mehrheit der LGBTIQ+-Personen Schweiz wird diskriminiert. Ein Ort ist dabei besonders heikel, erklärt Studienautorin Tabea Hässler.

Teilnehmende an der Pride in Genf, 2019. Ausserhalb ihrer Community stossen queere Personen in der Schweiz noch immer auf Ablehnung, wie neue Zahlen zeigen.
Teilnehmende an der Pride in Genf, 2019. Ausserhalb ihrer Community stossen queere Personen in der Schweiz noch immer auf Ablehnung, wie neue Zahlen zeigen.
Foto: Martial Trezzini (Keystone) 

Die Schweizer Stimmbevölkerung sagte in diesem Frühling Ja zur Erweiterung des Antidiskriminierungsgesetzes – homophobe Äusserungen sind nun strafbar. Kürzlich sprachen sich Stände- und Nationalrat für die gleichgeschlechtliche Ehe aus.

Eine neue Studie unter Leitung von Tabea Hässler und Léïla Eisner von den Universitäten Zürich und Lausanne zeigt allerdings: Die Mehrheit der befragten queeren Personen wird in der Schweiz diskriminiert.

Die Befragten berichten von Witzen, aufgrund deren ihre sexuelle Orientierung und/oder Geschlechtsidentität nicht ernst genommen wird, dass sie in der Öffentlichkeit angestarrt werden. Auch dass sie in Institutionen und bei der Arbeit Diskriminierung erfahren, unerwünscht geoutet und sozial ausgegrenzt werden.

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