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kofler&karriere@homeDas Bye-bye ohne Käseplatte wiegt schwer

Sich französisch zu verabschieden am Arbeitsplatz, ist gerade sehr angesagt. Ob sich das dereinst rächt?

Hoch die Tassen – zu Hause macht der Abschiedsapéro keinen Spass.
Hoch die Tassen – zu Hause macht der Abschiedsapéro keinen Spass.
Foto: Getty Images/iStockphoto

Aus, fertig – nächste Woche habe ich meinen letzten Arbeitstag bei Tamedia. Dies ist somit auch meine letzte von insgesamt 376 Kolumnen, die ich seit 2016 publiziert habe. Für diejenigen, die mich gern gelesen haben: danke. Für diejenigen, die sich genervt oder – schlimmer – mich ignoriert haben: Trinken Sie ein Gläschen auf meinen Exodus.

Mangels Ablenkung bienenfleissig bis zum bitteren Ende

Womit wir gleich beim Problem sind: dem Trinken. Über Jahrzehnte haben sich ja in der Corporate World gewisse Abschiedsrituale eingebürgert. Man tigert in den letzten Wochen seines Daseins in der Firma ein bisschen durch die Gänge und verabschiedet sich schon mal von den weniger engen Gspäändli, die man für würdig genug hält, ein persönliches Bye-bye zu bekommen. Ein Käfeli da, ein Kantinen-Zmittag dort. So wirklich produktiv ist man nicht mehr zwingend. Und dann kommt das grosse Finale – der Schlussapéro mit Käseplatte und Wein, an welchem der oder die Vorgesetzte noch ein paar schmeichelhafte Worte verliert.

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