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Das erwartet Mieter und Eigentümer im neuen Jahr

Sinkende Mieten, steigende Kaufpreise, günstige Hypotheken – ein Überblick zum Immobilienmarkt in fünf Punkten.

Auf dem Land werden die Mieten sinken: Wohnüberbauung in Zumikon, Kanton Zürich.
Auf dem Land werden die Mieten sinken: Wohnüberbauung in Zumikon, Kanton Zürich.
Foto: Moritz Hager

Der Immobilienmarkt ist bisher glimpflich durch die Corona-Krise gekommen. Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit wuchs die Nachfrage nach Wohneigentum. Doch nicht etwa in den Städten, sondern in den ländlichen Regionen. Auch Mietwohnungen sind weiterhin gefragt. Je grösser, desto besser, lautet die Devise Ende Jahr. Etabliert sich die Arbeit im Homeoffice, dürfte dieser Trend 2021 anhalten. Das müssen Sie für das kommende Jahr wissen:

Mieten sinken, grosse Wohnungen sind beliebter

Das Jahr 2020 wies erneut einen Rekord an Leerständen aus. Der Grund dafür ist seit Jahren der gleiche: Das anhaltende Tiefzinsumfeld setzt Investoren unter Druck. Immobilien bleiben eine verlässliche Anlageform. So entstanden in den letzten Jahren in der Schweiz viele neue Mehrfamilienhäuser. Da das Bauland in den Städten knapp und teuer, auf dem Land hingegen noch verfügbar ist, wurde dort gebaut, wo keiner wohnen wollte. Die Wohnungen liessen sich nur schwer vermieten oder blieben leer. Als Folge kamen die Mieten in diesen Regionen ins Rutschen. Dieser Trend hält 2021 an: Die Immobilienberatungsfirma Wüest Partner prognostiziert einen Rückgang der Wohnungsmieten um 1,2 Prozent. Auch Renditeliegenschaften bleiben weiterhin gefragt.

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