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Interview zur Mega-Panne bei Google«Das ist ein Worst-Case-Szenario»

Mehrere Dienste von Google fielen heute aus. Was ist passiert? Und welche Konsequenzen haben solche Crashs für uns Nutzer? Dazu Digitalexperte Jean-Claude Frick.

Das Hauptgebäude von Google Schweiz an der Europaallee in Zürich, aufgenommen im September 2019.
Das Hauptgebäude von Google Schweiz an der Europaallee in Zürich, aufgenommen im September 2019.
Foto: Keystone

Herr Frick, was ist heute bei Google passiert?

Ich gehe nicht von einem Hack oder Angriff aus. Ich denke, dass ein Update eingespeist wurde. Digitale Systeme müssen gewartet und aktualisiert werden. Dass es in solchen Fällen zu Problemen kommen kann, ist verbreitet.

Der Ausfall war von relativ kurzer Dauer. Wie schlimm war das jetzt?

Was beim heutigen Fall ausserordentlich ist: Es war praktisch die ganze Welt betroffen und fast alle Dienste von Google, von Youtube bis Gmail. Das ist ein Worst-Case-Szenario für Google, das kann nicht in ihrem Interesse sein. Verheerend ist insbesondere, dass die Workplaces nicht funktionierten, also die ganzen Geschäftsanwendungen, auf die so viele Firmen setzen.

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