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Pornografie-Prozess in Dietikon«Das ist eine lebenslange Brandmarkung»

Einem 43-jährigen Schweizer bleibt ein lebenslängliches Tätigkeitsverbot mit Minderjährigen erspart, obwohl er Kinderporno-Material konsumierte.

Der Einzelrichter am Bezirksgericht Dietikon folgte nicht dem Antrag der Staatsanwaltschaft.
Der Einzelrichter am Bezirksgericht Dietikon folgte nicht dem Antrag der Staatsanwaltschaft.
Foto: zvg

Dem 43-jährigen Schweizer ist die Pflicht, vor dem Dietiker Bezirksrichter erscheinen zu müssen, ungeheuer peinlich. Auf explizite Fragen des Richters druckst er zuerst herum und antwortet dann teilweise ausweichend und vor allem so leise, dass ihn wohl nur jene verstehen, die auch in der Lage sind, Flöhe husten zu hören.

Dateien schon vor dem Betrachten gelöscht

Das Thema ist heikel: Konsum von harter Pornografie. Laut der wenig präzisen Anklageschrift soll es sich um mindestens 500 Bild- und Videodateien gehandelt haben, die der Mann über eine Tauschbörse ganz, aber «zu einem grossen Anteil auch nur teilweise» heruntergeladen hat. Zu sehen seien «explizite sexuelle Handlungen von Mädchen und Jungen, welche deutlich minderjährig sind».

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