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Wawrinkas Kampf gegen Covid«Das ist keine Grippe. 14 Tage war er am Rudern»

Fitness-Coach Pierre Paganini schildert, wie das Virus den Schweizer Tennisspieler traf. Und er glaubt, dass Corona hierzulande unterschätzt wird.

Verlor wegen Covid-19 seine hervorragende körperliche Form: Stan Wawrinka während eines Aufbautrainings mit Pierre Paganini.
Verlor wegen Covid-19 seine hervorragende körperliche Form: Stan Wawrinka während eines Aufbautrainings mit Pierre Paganini.
Foto: Yvain Genevay («Le Matin Dimanche»)

Dass Stan Wawrinka in der Schweiz zur Weihnachtszeit am Coronavirus erkrankt ist, blieb der Öffentlichkeit lange unbekannt. Einer der Ersten, die davon erfuhren, war Pierre Paganini. «Ich war im Ausland, als er mich etwa eine Woche nach unserem letzten Training anrief und sagte, es gehe ihm nicht gut», erinnert sich der Fitnesstrainer. Ein Schnelltest war noch negativ, der Covid-Test dann aber positiv. «Ich war schockiert.»

Vor dem Australian Open sprach Wawrinka in Melbourne nur beiläufig von seiner Erkrankung und erwähnte lediglich, dass sie hart gewesen sein. Wie hart, weiss Paganini. «Ich will es nicht hochspielen – aber es ist schon keine Grippe. 14 Tage hintereinander war er am Rudern. Er musste hart kämpfen.» Zwar habe der Lausanner nicht ins Spital gehen müssen, «aber er konnte wirklich nichts mehr machen».

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