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Härtefallpaket im Kanton ZürichDas kantonale Bürokratiemonster

Zu kompliziert und zu langsam sei das Härtefallpaket, sagen das Wirtepaar Beatrice Roth und Ralph Schlup. Auch Rechtsexperten sehen Probleme.

Beatrice Roth und Ralph Schlup im Saal ihres Restaurants zur Linde in Oberwil-Nürensdorf. Seit dem 22. Dezember ist das Lokal geschlossen.
Beatrice Roth und Ralph Schlup im Saal ihres Restaurants zur Linde in Oberwil-Nürensdorf. Seit dem 22. Dezember ist das Lokal geschlossen.
Foto:  Madeleine Schoder

Das Wirtepaar Beatrice Roth und Ralph Schlup ist alles andere als in einem Winterschlaf, auch wenn es das auf einer Tafel beim Eingang seines Restaurants zur Linde in Oberwil-Nürensdorf so schreibt. Dort steht: «Wir sind keine Murmeltiere, müssen aber vom Bund verordnet in den Winterschlaf.» In den Tiefschlaf versetzt dagegen ist das Lokal, das es vor knapp zwei Jahren übernommen hat. Auf dem Weg zur Eingangstür liegt an diesem Donnerstagnachmittag noch knöcheltief Schnee. Eine einzige Fussspur zum Restaurant ist darin zu sehen.

Viel Arbeit bescheren dem Wirtepaar die Regeln der beiden Härtefallpakete des Kantons (lesen Sie hier mehr dazu). Stunden um Stunden hat Schlup bereits investiert, um all die Unterlagen zusammenzustellen, die er bei der Finanzdirektion einreichen muss. «120 Seiten habe ich unterdessen beieinander. Bei der Finanzdirektion kann ich allerdings nur 30 Belege à je 20 Megabyte per Mail schicken», sagt er.

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