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Rassismus in den USADas Karen-Problem

In den Vereinigten Staaten ist Karen das Synonym für weisse, selbstgerechte Frauen. Durch Pandemie und Black-Lives-Matter-Proteste wird das einstige popkulturelle Phänomen dringlicher denn je.

Sich über Falschparkierer aufregen, andere Menschen beschimpfen: Prototyp einer privilegierten, weissen Karen.
Sich über Falschparkierer aufregen, andere Menschen beschimpfen: Prototyp einer privilegierten, weissen Karen.
Foto: Getty Images

Die Sache mit Karen begann als popkultureller Spass, aber es ist nicht mehr lustig, was da passiert. Das zeigt zum Beispiel ein Vorfall im Wilson Park im kalifornischen Torrance. Eine junge Frau filmt sich dabei, wie sie Trimm-dich-Übungen auf einer Treppe absolviert. Sie wird von einer Spaziergängerin angerempelt und angepöbelt. Sie solle doch «zurückgehen, in was auch immer für ein verdammtes asiatisches Land du gehörst. Wir wollen dich nicht hier.» Es folgen schlimme Beleidigungen, dazu die Drohung: «Meine Familie wird dich so richtig aufmischen.»

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