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Winterthur will Strassenname loswerdenDas lange Leben der Stinkbergstrasse

Sie ist schon lange umgetauft worden, doch auf Google Maps hält sich die Winterthurer Strasse mit dem wenig schmeichelhaften Namen hartnäckig. Jetzt interveniert die Stadt beim Internetriesen.

Der Stinkberg am Stadtrand von Winterthur im Jahr 1960. Bis Mitte der 1960er-Jahre wurde dort Kehricht gelagert. Heute ist der Hügel saniert.
Der Stinkberg am Stadtrand von Winterthur im Jahr 1960. Bis Mitte der 1960er-Jahre wurde dort Kehricht gelagert. Heute ist der Hügel saniert.
Foto: PD

Am 7. März stimmt Winterthur über den Gestaltungsplan der neuen Siedlung Eichwaldhof am Rand von Oberwinterthur ab. Das Referendum ergriffen haben Anwohnerinnen und Anwohner, weil die Zufahrt zum neuen Quartier in der Nähe des Technoramas durch bestehendes Wohngebiet führen soll.

Wer sich auf dem Onlinekartendienst Google Maps einen Überblick über die Gegend mit der neu geplanten Wohnsiedlung verschaffen will, stösst unmittelbar daneben auf einen ungewöhnlichen Strassennamen: Stinkbergstrasse.

Auf dem Onlinekartendienst Google Maps taucht die Stinkbergstrasse in der Nähe des Technoramas bis heute auf – zum Leidwesen der Behörden.
Auf dem Onlinekartendienst Google Maps taucht die Stinkbergstrasse in der Nähe des Technoramas bis heute auf – zum Leidwesen der Behörden.
Foto: Screenshot Google Maps

Die Bezeichnung stammt von einer früheren, offenen Abfalldeponie, im Volksmund Stinkberg genannt, auf der bis zur Inbetriebnahme der städtischen Kehrichtverbrennungsanlage 1965 Abfall gelagert wurde. So entstand der 30 Meter hohe Stinkberg – und die dorthin führende Strasse.

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