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Sterben in Zeiten von Corona«Das Leben zieht sich ohne Kampf zurück»

Palliativmediziner Steffen Eychmüller will Schwerkranken die Angst vor dem Sterben nehmen. Wichtig sei, dass die Menschen während des Sterbeprozesses nicht allein seien.

In der Sterbephase jemanden bei sich haben.
In der Sterbephase jemanden bei sich haben.
Foto: AFP/Getty Images

Covid-19 verändert nicht nur unser Leben, sondern auch unser Sterben. Die Infektionszahlen steigen weiter rapide an, die Todeszahlen ebenfalls. Jeden Tag sterben allein in der Schweiz durch die Pandemie derzeit rund 100 Menschen, ob im Spital, zu Hause oder im Pflegeheim. Doch nur selten reden wir über die letzte Lebensphase, den unmittelbaren Übergang zum Tod, den Prozess des Abschieds und des Wandels. Die letzten Stunden verlaufen bei jedem Sterbenden je nach Krankheitsbild etwas anders. Dennoch ist oft auch vieles ähnlich. So werden meist Kreislauf und Durchblutung immer schwächer, und das Interesse an der Aussenwelt lässt deutlich nach.

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