Zum Hauptinhalt springen

Feminismus und RomantikDas Meghan-Paradox – Warum Frauen noch immer Prinzessin werden wollen

Der Traum, einen Prinzen zu heiraten, ist trotz besseren Wissens auch in feministischen Zeiten nicht totzukriegen. Eine kritische Selbstbetrachtung.

Meghan, frisch vermählte Herzogin von Sussex, mit ihrem Ehemann Prinz Harry bei der royalen Kutschfahrt durch Windsor.
Meghan, frisch vermählte Herzogin von Sussex, mit ihrem Ehemann Prinz Harry bei der royalen Kutschfahrt durch Windsor.
Foto: AFP via Getty Images

Was mich am Interview von Meghan und Harry am meisten überrascht hat, war die allgemeine Überraschung. Oprah Winfrey trug sie stellvertretend für den Rest der Welt als heiseres Aufjapsen vor: «What??»

Fast wäre ihr vor gespielter Erschütterung noch die Kummertantenbrille von der Nase gerutscht. What, die Windsors drüben in ihren viktorianischen Schlössern sind eine dysfunktionale Familie? What, es gibt in dieser Familie rassistische Tendenzen? What, keiner interessiert sich dafür, wie traurig du bist, solange du die Klappe hältst und winkst? Arme Meghan!

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.