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Leitartikel zur Theater-AbstimmungNicht mutig, aber ein erster Schritt

Die Stadt Zürich will künftig Konzepte statt Bühnen unterstützen. Auch wenn das System noch nicht ganz durchdacht ist, braucht es diese Veränderung.

Die Gessnerallee wird mit dem neuen Fördermodell mehr Geld für Koproduktionen zur Verfügung haben.
Die Gessnerallee wird mit dem neuen Fördermodell mehr Geld für Koproduktionen zur Verfügung haben.
Foto: Reto Oeschger

Ausgerechnet in diesen angespannten Zeiten will die Stadt Zürich die Tanz- und Theaterszene umkrempeln und finanziell stärker unterstützen. Gibt sie ihr Geld leichtfertig aus? Weit gefehlt. Drei Jahre lang arbeitete die Stadt Zürich am Fördermodell, um rund 60 Millionen Franken an lokale Theater- und Tanzhäuser neu zu verteilen. Am 29. November stimmen die Stimmbürger über die grundsätzliche Neuausrichtung und über Kredite von rund 8,5 Millionen ab. Unter dem Strich hat die Stadt Mehrkosten von jährlich 2,5 Millionen Franken.

Worum gehts? Die Stadt will künftig vermehrt Inhalte statt Bühnen fördern und das Angebot vielfältiger machen. So soll es für die freie Szene einfacher werden, Gelder zu erhalten. Gleichzeitig wollen die städtischen Kulturförderer mehr Wettbewerb.

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