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So explodierte der BööggDas Sechseläuten in Bildern

Wie es begann…

Bald schon soll er brennen, nun ist der Böögg noch in der Werkstatt des Böögbauers Lukas Meier
Für einmal hatte der Böögg einen längeren «Arbeitsweg». Bis in die Schöllenenschlucht zur Teufelsbrücke wurde er gekarrt.
Bevor ihm der Kopf wegflog, hob er zuerst selbst ab: Mit einem Kranen auf das vorgefertigte Podest.
Zuletzt wird ihm sein explosiver Kopf aufgesetzt. Jetzt darf nur der Wind nicht zu stark werden.
In seiner vollen Pracht: Der diesjährige Böögg mit Dreizack statt Besen.

Wie es endete…

Landammann Urban Camenzind vom Gastgeberkanton Uri darf den Böögg entzünden. Weil starker Wind durch die Schlucht pfiff, wurde Camenzind angeseilt.
Bööggbauer Lukas Meier hat einige Spezialeffekte eingebaut. Kurz nach Beginn stoben Funken aus dem Dreizack.
Plötzlich klappte der Bauch auf. Darunter: Eine grüne Corona-Fratze.
Diese explodierte dann bald auch mit einem lauten Knall.
Noch mehr grüner Rauch...
Es knallt weiter und bald ist der Körper des Bööggs weg. Sein Kopf hingegen harrt noch einige Minuten aus.
Viel bleibt vom Schneemann nicht übrig. Nach 12 Minuten und 57 Sekunden lüpfts ihm den Hut respektive Kopf.
Wie man hier deutlich sieht, sieht man nichts mehr... Das Sechseläuten 2021 auf der Teufelsbrücke ist vorbei.

shu

14 Kommentare
    Philipp M. Rittermann

    eine gelungene böögg-verbrennung. ohne das sonst übliche tamtam steht der brauch im vordergrund und das ist toll.

    gratulation an den böögg-bauer für die originellen effekte.

    nun hoffe ich auf einen schönen, warmen sommer.