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Folgen der Corona-MassnahmenDas Virus entzweit Paare und Familien

Wenn Partner, Freunde oder Nachbarn plötzlich entgegengesetzte Ansichten zu Corona vertreten, können Freundschaften und Beziehungen zerbrechen. Psychologen sind gefordert.

Streit wegen Corona: Beziehungen gehen wegen unterschiedlicher Ansichten zur Pandemie in die Brüche.
Streit wegen Corona: Beziehungen gehen wegen unterschiedlicher Ansichten zur Pandemie in die Brüche.
Foto: Getty Images

Ein Riss geht durch die Gesellschaft. Den einen können die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nicht weit genug gehen, andere finden jede Einschränkung übertrieben und sprechen von Angstmacherei. Die beiden Lager sind unversöhnlich – der Konflikt entzweit Familien, Freundschaften, ja sogar Liebespaare. Vermehrt suchten in den vergangenen Wochen Menschen Hilfe bei Psychologen, weil ihre Beziehungen zu zerbrechen drohen.

So etwa bei Kaspar Kellenberger aus Bern. Der Fachpsychologe für Psychotherapie betreut seit dieser Woche einen Patienten, dessen Verhältnis zu seinem familiären Umfeld wegen Corona bis aufs Äusserste strapaziert wird. Der junge Mann arbeitet im Sozialbereich mit vulnerablen Personen und verhält sich deshalb entsprechend vorsichtig.

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