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Reisen nach der Krise«Das Virus wird den Massentourismus nicht beenden»

Der italienische Soziologe Marco d’Eramo glaubt nicht, dass Corona etwas an unseren Reisegewohnheiten verändert. Die Prophezeiungen, die während des Lockdown gemacht wurden, seien alle lächerlich – «ein grosses Blabla».

Marco d'Eramo hasst, was das Virus mit der Gesellschaft macht: Der Soziologe auf der Dachterrasse seines Wohnhauses in Rom.
Marco d'Eramo hasst, was das Virus mit der Gesellschaft macht: Der Soziologe auf der Dachterrasse seines Wohnhauses in Rom.
Foto: Simone Tramonte

Herr d’Eramo, wir erreichen Sie in Ihrer Römer Stadtwohnung. Warum sind Sie nicht am Strand?

Ich habe mein Leben lang jeden August in Rom verbracht. Es ist wunderbar leer, weil es für Touristen zu heiss ist. Das ist jedes Jahr so, jetzt mit Corona ist es noch extremer. Meine Frau und ich waren vor kurzem das erste Mal seit vielen Jahren wieder in der Sixtinischen Kapelleda kriegt man normalerweise keinen Fuss vor den anderen.

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