Zum Hauptinhalt springen

Holdener über Verletzung«Das war wieder einmal typisch Wendy»

Wendy Holdener spricht erstmals über ihre Anfang September erlittene Wadenbein-Verletzung. Der Saisonstart in Sölden kommt für die Technikspezialistin wohl zu früh.

Für Wendy Holdener lief die Saisonvorbereitung nicht nur nach Wunsch.
Für Wendy Holdener lief die Saisonvorbereitung nicht nur nach Wunsch.
Foto: Alessandro della Valle (Keystone)
Die 27-jährige Schwyzerin verletzte sich Anfang September beim Slalomtraining auf dem Gletscher in Saas-Fee.
Die 27-jährige Schwyzerin verletzte sich Anfang September beim Slalomtraining auf dem Gletscher in Saas-Fee.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)
Der Saisonstart Mitte Oktober in Sölden kommt für Holdener wohl zu früh.
Der Saisonstart Mitte Oktober in Sölden kommt für Holdener wohl zu früh.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)
1 / 4

Ein Schwung, ein Sturz und dann der Schock: Wendy Holdener verletzte sich vor einem Monat beim Slalomtraining auf dem Gletscher in Saas-Fee. «Es passierte nach etwa zehn Toren», sagte die 27-jährige Schwyzerin am Mittwoch an einem virtuellen Medientreffen. Sie sei danach sofort aufgestanden und zu den Betreuern gefahren, um diesen zu zeigen, dass es nicht so schlimm sei. War es jedoch, wie Holdener später bei den Untersuchungen erfuhr. Sie erlitt eine nicht-verschobene Fraktur des rechten Wadenbeinkopfes.

Noch auf der Piste wollte die zweifache Kombinations-Weltmeisterin nicht wahrhaben, dass sie sich verletzte. «Ich wollte noch ein paar Tore fahren, obwohl mir Kopf und Brust weh taten», so Holdener. Sie tat dies tatsächlich und riskierte damit, dass sich der Bruch hätte verschieben können. «Das war wirklich nicht die beste Idee und wieder einmal typisch Wendy», sagte Holdener rückblickend.

Saisonstart in grosser Gefahr

Nun schaut die 27-Jährige aber vorwärts. Die Krücken konnte die Technikspezialistin letztes Wochenende weglegen. Seither feilt sie im Kraftraum an ihrer Kondition. Der Weltcup-Auftakt Mitte Oktober in Sölden kommt für Holdener aber vermutlich zu früh. «Ich schaue mit den Ärzten in zehn Tagen», sagte Holdener, die sich eine kleine Option für einen Start offenhalten möchte.

Auch wenn es mit Sölden nicht klappen sollte, geht die Schwyzerin optimistisch in die neue Saison. Mit dem Österreicher Klaus Mayrhofer hat sie einen neuen Trainer. Dieser soll sie noch näher oder sogar vor die Top-Technikerinnen Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova bringen.