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Wichtige Gesetzesänderungen 2021Das wird neu im nächsten Jahr

ÖV-Nutzer, Väter und ältere Arbeitslose profitieren ab dem 1. Januar von gesetzlichen Neuerungen. Bezüger von Ergänzungsleistungen müssen dagegen teils Abstriche hinnehmen. Ein Überblick über die wichtigsten Änderungen.

ÖV-Nutzer erhalten künftig eine Entschädigung bei Verspätungen: Ein SBB-Angestellter informiert einen Reisenden im Hauptbahnhof Zürich.
ÖV-Nutzer erhalten künftig eine Entschädigung bei Verspätungen: Ein SBB-Angestellter informiert einen Reisenden im Hauptbahnhof Zürich.
Foto: Walter Bieri (Keystone)

Aufs neue Jahr treten zahlreiche neue rechtliche Bestimmungen in Kraft. Wir haben die wichtigsten acht Änderungen für Sie zusammengetragen:

Entschädigung bei ÖV-Verspätungen

Im Flugverkehr gibt es sie schon lange: die Fluggastrechte. Sie gewähren den Passagieren klar definierte Ansprüche bei Verspätungen oder bei ausfallenden Flügen. Reisende des öffentlichen Verkehrs hatten bis anhin keine vergleichbaren Rechte; sie waren in der Regel auf die Kulanz des Transportunternehmens angewiesen.

Neu gibt es nun die Fahrgastrechte. Demnach haben Passagiere des öffentlichen Verkehrs bei einer Verspätung von mehr als einer Stunde Anrecht auf eine Entschädigung von 25 Prozent des Billettpreises. Kommen sie mehr als zwei Stunden später als geplant am Reiseziel an, beträgt die Entschädigung 50 Prozent; sie wird aber nur ausbezahlt, wenn sie mindestens 5 Franken ausmacht. Den Besitzern eines Abos erstatten die Transportunternehmen ab einer Stunde Verspätung den Tageswert des Abos. Zudem verpflichtet sich die ÖV-Branche freiwillig dazu, auch Verspätungen von Seilbahnen und im Schiffsverkehr zu berücksichtigen.

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