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Der Blick in die Formel-1-Sterne

An Weltmeister Sebastian Vettel und seinem Red-Bull-Boliden wird auch in diesem Jahr kein Weg vorbeiführen. Vettel ist vielleicht der talentierteste Fahrer im Feld und verfügt nach der turbulenten Saison 2010 über einen für seine 24 Jahre enorm wertvollen Erfahrungsschatz und grosses Selbstvertrauen. «Jetzt, wo ich die Nummer 1 habe, will ich sie auch nicht mehr hergeben», sagt er. Vettels Dienstwagen scheint erneut das schnellste Auto im Feld zu sein. Zudem geniesst der Deutsche bei Red Bull den Status des klaren Teamleaders – trotz aller Beteuerungen, dass sein Teamkollege Mark Webber gleichberechtigt sei.
Sébastien Buemis zweites Jahr in der Formel 1 war gelinde gesagt harzig. Der Romand, der seinem Teamkollegen Jaime Alguersari zunächst haushoch überlegen war, musste sich zum Ende der Saison sogar mit der inoffiziellen Position als Nummer 2 bei Toro Rosso zufrieden geben. Das hat Buemi angestachelt, sein Training im mentalen und physischen Bereich zu intensivieren. Er ist überzeugt, dass er Alguersari so wieder schlagen kann, und das sollte er auch. Gut möglich ist es, dass Buemi bald einen neuen Mann an seine Seite gestellt bekommt: den 21-jährigen Daniel Ricciardo. Der Australier, bislang die Nummer 3 im Team, gilt als Supertalent. Red-Bull-Berater Helmut Marko würde nicht zögern, ihn an die Stelle eines der beiden Stammpiloten zu setzen.
Der amtierende Weltmeister Sebastian Vettel betont, dass er Michael Schumacher für 2011 trotz dessen durchwachsener Comeback-Saison auf dem Zettel habe. Ob dies nur Galanterie gegenüber dem einstigen Idol ist oder echter Respekt, bleibt Vettels Geheimnis. Schumacher ist aber sicher stärker, als es sein 9. Rang in der WM-Wertung 2010 ausdrückt, und auch sein Auto scheint schneller und besser auf seine Bedürfnisse angepasst zu sein. Zu mehr als der Rolle als Gratulant auf dem Treppchen wird es dem siebenfachen Champion aber nicht reichen. Siege bleiben für ihn und Mercedes unerreichbar, wenn die Fahrer der Topteams nicht allesamt ausfallen.
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