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Nächster Corona-SchlamasselDer Bund kauft die falschen Spritzen

Das Aufziehen einer Dosis des Pfizer-Impfstoffs ist eine schwierige Sache. Jetzt zeigen Recherchen: Der Bund hat dafür viel zu grobes Material eingekauft.

Muss vor der Impfung mit einer Kochsalzlösung gemischt werden: Der Corona-Impfstoff von Pfizer/Biontech.
Muss vor der Impfung mit einer Kochsalzlösung gemischt werden: Der Corona-Impfstoff von Pfizer/Biontech.
Foto: Sven Hoppe (Keystone)

Details entscheiden darüber, ob die Schweiz rund eine halbe Million Impfdosen mehr oder weniger zur Verfügung hat. Konkret: kleinere Spritzen und dünnere Nadeln. Sie können dabei helfen, das Maximum aus den Impfstofflieferungen des Herstellers Pfizer/Biontech herauszuholen. Noch ist Impfstoff äusserst knapp, jede Dosis zählt – weil aktuell neben Pfizer auch die Konkurrenten Moderna und AstraZeneca Verzögerungen in der Produktion melden.

Die Schweiz hat einen Vertrag für 3 Millionen Dosen des Impfstoffs von Pfizer/Biontech – eigentlich. Doch der Hersteller macht es der Schweiz gerade schwer, wirklich so viel impfen zu können. Denn der Stoff wird nicht in einzelnen Dosis geliefert, sondern in Fläschchen, aus denen dann die Spritzen aufgezogen werden.

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