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Lockerung der Corona-MassnahmenDer Bundesrat wagt den Machtkampf

Trotz Druck aus Kantonen, Parlament und Wirtschaft verweigert der Bundesrat den Restaurants vorerst den Betrieb. Graubünden gibt auf und schliesst seine Terrassen – doch andere wollen weiterkämpfen.

Die Terrasse des Bergrestaurants Bahnhöfli auf Rigi Staffel im Kanton Schwyz am Dienstag, 23. Februar. 
Foto: Urs Flüeler (Keystone)
Die Terrasse des Bergrestaurants Bahnhöfli auf Rigi Staffel im Kanton Schwyz am Dienstag, 23. Februar.
Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Michèle Blöchliger ist enttäuscht. «Nicht nachvollziehbar» sei der Entscheid des Bundesrats, sagt die Nidwaldner SVP-Gesundheitsdirektorin. Nidwalden ist einer jener sechs Kantone, die es auf ihren Ski-Sonnenterrassen derzeit zulassen, dass Take-away-Speisen verzehrt werden trotz mehrerer Rüffel aus Bundesbern.

Intensiv haben Blöchliger und ihre Mitstreiter aus den anderen Kantonen darauf gehofft, dass der Bundesrat diesen Mittwoch nachgeben und den Widerstand der Bergler legalisieren würde. Sie hatten ja auch Grund zur Hoffnung: Die Mehrheit aller Kantone, bürgerliche Parteien und viele Wirtschaftsverbände forderten, die Aussenbereiche der Restaurants per 1. März wieder zu öffnen.

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