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Die Karte der WocheDer Club der toten Dichterinnen

Die Literatur hat ihre Erinnerungsorte. Eine Blume haben wir auf die städtischen Gräber von Literatinnen gezeichnet. Mascha Kaléko ist auch dabei.

«Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang», schrieb die Dichterin Mascha Kaléko. In
Zürich hat sie auf dem Friedhof Oberer Friesenberg Ruhe gefunden. Eine Blume haben wir auf ihr Grab gezeichnet, wie allen ihren Kolleginnen aus dem Klub der toten Dichterinnen. Ein schöner Strauss feiner Pflänzchen ist so zusammengekommen. Viele Autorinnen sind mit ihren Werken in Erinnerung geblieben, werden bis heute gelesen, wie Johanna Spyri und «Heidi». Andere könnte man wiederentdecken. Laure Wyss hat sehr schöne Gedichte geschrieben.

Karte: Mathias Bader

Manegg

Aglaja Veteranyi (1962-1975), «Warum das Kind in der Polenta kocht»

Oberer Friesberg

Mascha Kaléko (1907-1975), «Das lyrische Stenogrammheft»

Sihlfeld

Johanna Spyri (1827-1901), «Heidi’s Lehr- und Wanderjahre»
Nanny von Escher (1855-1932), «Kleinkindleintag»

Nordheim

Katharina A. Jovanovits (1869-1954), «Die Heldenlieder von Kosovo»
Doris Morf (1927-2003), «Das Haus mit dem Magnolienbaum»

Fluntern

Mary Lavater-Sloman (1891-1980), «Katharina und die russische Seele»

Rehalp

Olga Meyer (1889-1972), «Der kleine Mock»
Elsa Muschg (1899-1976), «Hansi und Ume unterwegs»
Laure Wyss (1913-2002), «Das rote Haus»

Enzenbühl