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Legendäre Zürcher Discos (12)Der Club, dessen Image noch wilder war als er selbst

Im Roxy, gegründet vom unvergleichlichen Jean-Pierre Grätzer, wurde ab 1983 eine ziemlich hedonistische Dekade zelebriert.

«PR» anno 1983 – die mithalf, dass das Roxy bald einmal im Rufe stand, die Tanzbühne der attraktivsten Geschöpfe der Stadt zu sein.
«PR» anno 1983 – die mithalf, dass das Roxy bald einmal im Rufe stand, die Tanzbühne der attraktivsten Geschöpfe der Stadt zu sein.
Foto: Archiv Jean-Pierre Grätzer

«In ein paar Wochen, vielleicht Monaten wird an irgendeiner anderen Adresse in dieser Stadt ein neuer (umgebauter?) Club seine Türen öffnen. Die Jungen, die Schönen und die Modischen werden sich dann beeilen, um am neuen Ort gesehen zu werden. Im Roxy wird dann der Türsteher nicht mehr nach Memberkarten fragen. Auf seine Bekannten wird er auch vergeblich warten. In Zürich ist man schnell ‹in›, aber oft noch schneller ‹out›.»

So steht das am 9. März 1984 im «Züritip» (der damals noch mit einem «p» geschrieben wird). Beim Journalisten, der sich als Prophet versucht, dürfte eine gewisse Kränkung mitgespielt haben – ein paar Zeilen davor nämlich liest man: «Nicht einmal mein Presseausweis liess den Sesam öffnen.» Und: «Public Relations hat das Roxy nicht mehr nötig. Die Schwaninger hat vor ein paar Tagen die Prominentesten unter den Schönen eruiert und beschrieben, der Laden läuft seither wie geschmiert.»

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