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Filmkritik eines KindesDer Elefant und die Sache mit dem Staubkorn

Beda (6 Jahre) hat sich für uns «Horton hört ein Hu» angeschaut – und sagt, wie der den Animationsfilm fand.


Das ist Horton, und er hat eine ganze Welt ins Auge gefasst.

Das ist Horton, und er hat eine ganze Welt ins Auge gefasst.
Foto: PD

Kannst du mir den Titel des Films erklären?

Horton ist ein Elefant. Und der hört eine Stimme. Aus einem Staubkorn.

Das Staubkorn kann sprechen?

Nein. Aber die Menschen, die auf dem Staubkorn leben. Das ist eine eigene Welt und heisst Hu-Heim. Also wenn jetzt ein Mensch aus Hu ganz hoch in die Luft springen würde, dann könnte er in Hortons Auge landen!

Und wieso sprechen die mit Horton?

Weil sie ihre eigene Welt beschützen müssen und dazu Hortons Hilfe brauchen. Er will das Staubkorn, also ihre Welt, auf einer Blume an einen sicheren Ort bringen. In einer Höhle, auf der Spitze eines Berges.

Was kommen denn sonst noch für Tiere vor?

Es gibt Affen, und der Bösewicht ist eine Kängurumutter. Aber warum die böse ist, weiss ich jetzt gar nicht mehr so richtig. Horton hat noch einen Freund, der heisst Morton und ist ein blaues Dingsbums. Und dann gibts noch einen Geier. Der heisst Vlad. Der hat mich einmal erschreckt, aber auf eine lustige Weise.

Fandest du denn den Film gut?

Ja. Ich würde ihn mir wieder anschauen. Es gab so Politiker in Hu-Heim, das hab ich nicht ganz verstanden, was mit denen war. Aber den Film fand ich spannend, und ich musste oft auch lachen.

Was fandest du denn am lustigsten?

Als Horton einen Fudi-Dance machte.

Sa 19.9., 15 Uhr, Filmpodium, Nüschelerstr. 11

Anschl. Film-Workshop für Kinder mit Julia Breddermann (ca. 30 Min.)