Der Euro soll 1.35 Franken kosten
SP und Gewerkschaften fordern eine weitere Abschwächung des Frankens gegenüber dem Euro. Der Bundesrat und die Unternehmer im Parlament kontern.
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) und die SP machen wieder Druck: Sie wollen einen höheren Wechselkurs zum Euro. «Der Franken ist nach wie vor stark überbewertet» sagt, SGB-Chefökonom Daniel Lampart. Die Auswirkungen seien deutlich sichtbar, in Form eines tieferen Bruttoinlandproduktes pro Kopf. Im Parlament haben die SP-Nationalräte Corrado Pardini (BE), Susanne Leutenegger Oberholzer (BL) und Matthias Aebischer (BE) den Bundesrat aufgefordert, auf eine Mindestkursgrenze von 1.35 Franken hinzuarbeiten. Weiter wollen sie wissen, was der Bundesrat tun wolle, um den bisherigen Mindestkurs von 1.20 Franken zu halten.
















