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Beitritt zur WährungsunionBulgarien und Kroatien wollen den Euro

So ganz wohl ist der EU nicht bei der nächsten Osterweiterung der Eurozone. Doch es geht um mehr als die Währung.

Bereit für den Euro? Bulgaren an einer Demonstration in Sofia am 20. Juli.
Bereit für den Euro? Bulgaren an einer Demonstration in Sofia am 20. Juli.
Foto: Hristo Vladev (Getty Images)

Fünf Jahre lang war Pause. Jetzt setzt sich der Osterweiterungszug für die Europäische Währungsunion wieder in Bewegung. Bulgarien und Kroatien sollen die nächsten Euromitglieder werden. Seit Juli befinden sich ihre Währungen – Lew und Kuna – im Wechselkursmechanismus ERM II, einer zweijährigen Kursanbindung an den Euro auf Probe. Sie ist die letzte Vorbereitungsphase vor der Euroeinführung. Die endgültige Mitgliedschaft kommt, wenn alles nach Plan läuft, Anfang 2023. Aber nach Plan läuft diesmal wenig.

Vor allem Bulgarien sorgt bei den Hütern des Euro in Frankfurt für Kopfzerbrechen. Noch im Frühjahr verschob der umstrittene Regierungschef Boyko Borissov den Antrag auf Beitritt zum ERM II, nachdem eine Umfrage ergeben hatte, dass nur ein Fünftel der Bevölkerung die Einführung des Euros befürwortet. Es müsse erst eine nationale Übereinstimmung gefunden werden, argumentierte er damals.

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