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Claudius Schäfer im Interview«Der Europacup wurde leider auf die leichte Schulter genommen»

Der CEO der Swiss Football League erklärt, dass auch die drittklassige Conference League Schweizer Clubs Geld bringen kann. Und er glaubt daran, dass die Clubs europäische Spiele künftig ernster nehmen.

So sah das in der Vergangenheit oft aus, wenn ein Schweizer Club in der Qualifikation auf einen vermeintlich «Kleinen» traf: Hier scheitert der FC Sion mit Matheus Cunha am litauischen Vertreter FC Suduva.
So sah das in der Vergangenheit oft aus, wenn ein Schweizer Club in der Qualifikation auf einen vermeintlich «Kleinen» traf: Hier scheitert der FC Sion mit Matheus Cunha am litauischen Vertreter FC Suduva.
Foto: Martial Trezzini (Keystone)

Die Schweizer Clubs sind im europäischen Ranking abgestürzt, Österreich brilliert. Obwohl die Schweizer Clubs im Schnitt höhere Budgets haben. Wird hierzulande schlechter gearbeitet?

Es ist eindrücklich, mit welchem Erfolg die Österreicher im Moment in den europäischen Clubwettbewerben spielen. Die Entwicklung hält aber noch nicht lange genug an, um einen aussagekräftigen Vergleich zur Schweiz zu ziehen. In beiden Ländern war die Uefa-Rangierung in der Vergangenheit vor allem von einem Club abhängig. Von Basel in der Schweiz und von Salzburg in Österreich. Dass Österreich derzeit auf Rang 10 ist, liegt auch daran, dass die österreichischen Vereine die Chance genutzt haben, in den Qualifikationsrunden Punkte zu sammeln. Das müssen jetzt auch unsere Clubs tun.

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