Zum Hauptinhalt springen

Aufgefallen beim 2:3 in VaduzDer FCZ hat Probleme mit dem Alter – und der Jugend

Bei der 2:3-Niederlage des FC Zürich in Vaduz kommt ein Wechsel um ein paar Sekunden zu spät. Ein Spieler gibt sich erfrischend selbstkritisch. Und einer scheint ganz besonders zu fehlen.

Blerim Dzemaili – der Ruf des Körpers

Ein paar Minuten zu viel: Blerim Dzemaili spielt in Vaduz zum dritten Mal in acht Tagen von Beginn weg – und verletzt sich dabei.
Ein paar Minuten zu viel: Blerim Dzemaili spielt in Vaduz zum dritten Mal in acht Tagen von Beginn weg – und verletzt sich dabei.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Es ist beeindruckend, wie er sich reinhaut, seit er wieder beim FCZ ist. Niemand hätte Blerim Dzemaili einen Vorwurf gemacht, wenn er sich erst mal aus dem irrwitzigen Corona-Rhythmus ausgeklinkt und bloss jedes zweite Spiel mitgemacht hätte. Dazwischen die doch schon 34-jährigen Knie sortieren und die Muskeln so weit entsäuern, dass es nach sechs Tagen Pause wieder weitergeht.

Irgendwie hatte man sich ja vorgestellt, Dzemaili werde ein wenig wie ein Güterzug in seine zweite Amtszeit beim FCZ steigen: mit einem eher langsamen Anlauf. Aber mit der Hoffnung, dass er irgendwann ins Rollen kommt und nicht mehr zu stoppen sein wird. Jetzt legt der Mittelfeldspieler genau den umgekehrten Start hin: auf höchsten Touren beim ersten Auftritt gegen den FC Basel. Und mit immer mehr Stotterern in den folgenden Partien.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.