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Atempause für die NationalbankDer Franken schwächt sich weiter ab

Die Entwicklung auf dem Devisenmarkt kommt der Nationalbank entgegen.

SDA/fal

17 Kommentare
    Benedikt Jorns

    "Wollte der Bundesrat maximal 10 Milliarden Franken für die Hilfen ausgeben, stockte eine Mehrheit des Nationalrats diesen Betrag um satte 9 Milliarden Franken auf."

    Und schon heute Morgen gibt's die zu erwartende Reaktion beim Eurokurs. Er beginnt schon wieder leicht zu steigen. Der Schweizerfranken verliert im Vergleich zum Euro in den letzten Wochen schrittweise ein wenig an Wert. Der Euro kostet nun schon ein bisschen mehr als 1,11 Schweizerfranken. Die Bedingungen für unsere exportierenden Firmen verbessern sich zwar langsam aber endlich wieder einmal in die richtige Richtung.

    Bis der Wechselkurs zum Euro und damit zu unseren wichtigsten Handelspartnern die "Wertparität" erreicht, also das Einkaufen in den Euroländern ungefähr gleich teuer ist wie bei uns, braucht es noch viel. Bundesrat Ueli Maurer darf die Bundeskasse ruhig verschulden. Doch aufgepasst: Für die Kantone und die Gemeinden gilt das nicht!